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Aktuelle News! Aktuelle News!! Aktuelle News!!!

Aktuelles

Gesamt: 131 Treffer

2020

28 Aug

Freitag´Spät: „Der Sicherheits-Schwafler, ich meine Schwefler, die Zweite“! #5 von 100

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Ein Meinungsbeitrag. #5 von 100

Tja, das mit den schönen Sommertagen hat so seine Tücken. Es ist heiß, der Schweiß läuft in Strömen und man fährt raus ins Grüne, in die Natur. Tja, und dann? Dann kommt man an einer idyllisch gelegenen Mälzerei vorbei, wirklich richtig im Grünen, so wie man es sich wünscht. Bumms, taucht die auf, wie aus dem Nichts mitten im Wald. „Nei, iss dees schee hier!“ So muss man Malz machen, Nix Industrie, Nix Verkehr, nein, Natur pur, wahrhaftig!

Man freut sich, reißt die Autotür auf, steigt begeistert aus und versteinert im gleichen Moment. Ja, man hat noch nicht den ersten Fuß auf dem Boden der Tatsachen abgestellt, da, ein beißender Schwefelgeruch steigt einem direkt ins Riechorgan, klettert darin unaufhaltsam empor ins Hirn, macht sich breit, benebelt einem übel die Sinne. Schwefel, schreit das Hirn, Mist! Hätte ich nur meine Corona-Maske griffbereit, quatsch, das nutz da auch Nichts.

2020

21 Aug

Freitag´Spät: „Glyphosat in aller Munde, mmh, gib mir lecker-süffigen Unkrautvernichter“! #4 von 100

Ein Meinungsbeitrag. #4 von 100

Mit dem "Glyphosat", wie mit allen herbiziden und Pestiziden, ist es so eine Sache, keiner will es haben, aber alle brauchen es angeblich, weil nun mal Profit, ääh -ich meine Ertrag-, geiler ist, als Gesundheit, Natürlichkeit, Verbraucher- und Umweltschutz zusammen.

Außerdem muss es ja auch keiner Saufen und zum „rundherum“, ich meine „RoundHerumUnd UpSideDown“-Garteneinsatz und der „Keim- und Unkraut-freien Gehweg´s-Pflege“ muss man es auch nicht einsetzen. Auch wenn es ja soooo guuut und siiiicher ist, das man halt entsprechende Warnhinweise gleich "fast ganz weggelassen" hat. Nur weil die „Pflanz zu Hauf dran verreckt“, bedeutet dies nun mal gar Nichts für uns Menschen, sagen die Bayer´s-Leut jedenfalls und so mancher Professor bei seiner geförderten, ich meine geforderten, Studie auch.

2020

14 Aug

Freitag´Spät: „Gibb´s Ihr“, Gründe für´s „Gersten-Doping“ finden sich immer! #3 von 100

Ein Meinungsbeitrag. #3 von 100

Günstige, keimschwache Angebotsgerste aus Spanien oder dem Osten. Schlechte Aufwuchs- und Erntebedingungen. Schwache Keimenergie durch diverse Problemfelder, vom Feld-Pilz und der Druschbeschädigung, vom Zwiewuchs- und Premalting über die Käferbefallene Gemischtwaren-Lagerung bis zu Kapazitätserweiternden Keimzeitverkürzungen. Kapazitätsbedingte Vermischung von Alt- und Neu-erntiger Gerste. Fachlich nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter. Warme-, feuchte- oder zu lange Lagerung und Schädigung durch Lager-Pilz-Vermehrung. Anfang und Ende der Mälzungskampagne, durch noch nicht überwundene Keimruhe, oder wieder nachlassende Keimenergie und Keimfähigkeit. Massiver Schädlingsbefall und entstehende thermische Belastungen, sogenannte HotSpot´s im Lagergut. Inhomogene Rohwaren-Partien, falsche Mälzereiausstattung im „Ankeim-Bereich“. Brutales Verkürzen der Weich-Keimzeiten zur Kosten- und Kapazitätsoptimierung. Kostenreduktion durch Schwand- und Energiereduzierung usw., usw...

2020

07 Aug

Freitag´Spät: Schwefelige Säure trifft Bier! #2 von 100

Bild anzeigen ...einer Darren-Abluft-Öffnung während der Schwefelverbrennung...

Das erste Mal das ich die „schwefelige Säure traf“ war vor fast 40 Jahren am ersten Tag meiner Industrie-Ausbildung zum Brauer und Mälzer, ich traf diesen kleinen, feinen pH-Wert Absenker und Enzymoptimierer in Form eines 800l IPC´s, welcher von mir als erste Amtshandlung meiner, sagen wir mal grenzwertigen,„Reinheits-Ver- oder-Gebotler-Ausbildung“ in einem damals hochinnovativen Brauerei-Industrieunternehmen an die Dosierleitung angeschlossen wurde.

Okay, ich gebe es zu: am gleichen Tag traf ich auch Säckeweise auf die Kollegen „Calcium-Chlorid, Aktivkohle und PVPP“, ist aber ein anderes Thema. Die schwefelige Säure wiederum traf einen Meter nachdem Sie in die Einmaisch-Wasserleitung dosiert wurde auf das Malzschrot. Kein Problem, ist Wasseraufbereitung teilte mir mein „Pumpauf“ lachend mit, einen Meter später, dann wär es strafbar, nun ja, Schwefel und seine Säure die Erste.

2020

03 Jul

Freitag´Spät: Es lebe der Verschnitt! #1 von 100

Ein Meinungsbeitrag. #1 von 100

Gerste und das daraus hergestellte Malz ist oft mit einem oder mehrerer Stoffe, Belastungen durch Toxine verunreinigt oder kontaminiert, welche nicht erwünscht, aber gem. einschlägiger Lebensmittel-Verordnungen bis zu entsprechenden Höchstgrenzen erlaubt ist. Es darf also in Verkehr gebracht werden, wenn es diese Grenzwerte nicht überschreitet. Dies gilt im Regelfall in Bezug auf den eingesetzten Rohstoff, die Gerste, den Weizen, oder anderer zugelassener Cerealien wie z.B. Roggen/Dinkel, welche für den Brauvorgang verwendet werden.

So weit so gut. Gerste (oder auch alle anderen verwendeten Feldfrüchte) ist ein Rohstoff, welcher in einer natürlichen, Feldlandschaft, nicht im Gewächshaus unter reproduzierbaren Bedingungen, aufwächst.

Es ist ganz natürlich, das somit Feldpilze, Pestizide, Fungizide, Halmverkürzer etc. in Spuren dem Getreide anhaften. Je nach Beschaffenheit des Jahrganges, der Witterungsbedingungen, der Nachbarfelder, der eingesetzten Spritzmittel ist der Rohstoff mehr oder weniger belastet, oder eben auch weitgehend unbelastet wenn er vom Feld kommt.

Die Direkterfassung heutiger Handels-Mälzereien macht einen Anteil direkt aufgenommener Gerste/Weizen von im Schnitt 15-25% aus. Dies hängt maßgeblich von den Lagerkapazitäten neuer Ernte, der noch benötigten alterntigen-Gerste und der jeweiligen Ernte hinsichtlich Menge und Logistik ab.

Während der Lagerzeit der unvermälzten Gerste können je nach Lagerbedingungen (technische Ausstattung, Konstruktion, Belüftungsmöglichkeiten, Kühlung, Umlagerung), der Lagerdauer, der Qualifikation des Personals und den agrarseitigen Vorbedingungen (Einsatz, Häufigkeit von Spritzmitteln) und den Wetterbedingungen (Nass/Trocken/Heiss/extremem Wechsel usw) während der Lagerung bereits "angelieferte" Kontaminationen vergrössert werden. Seien dies biologische (Mykotoxine/Schimmel) Belastungen, Schädigungen der Keimanlage und Premalting, Bruch, Feuchteschäden und vor Allem Schädlingsbefall noch hinzukommen.

Je länger die Dauer zwischen Ernte und Verarbeitung ist, umso weiter wird die Gerste geschädigt, auch die Kontaminationen oder der Schädlingsbefall nehmen zu.

Der Mälzer hat viele Möglichkeiten dem zu begegnen. Im Regelfall werden diese gesunderhaltenden Massnahmen durch schlecht geschultes Personal, Ignoranz, oder auch erzwungene Duldung trotz Kenntnis nicht voll, oder schlimmer noch, überhaupt nicht ausgeschöpft.

Im Gegenteil: meine Erfahrungen zeigen das 90 % aller Problematiken während der Lagerung entstehen, oder aber zumindest so eskalieren, dass eine nachhaltige, irreversible Gersten-Verarbeitungs-Problematik entsteht. Das resultierende Malz kann nicht besser sein als sein Rohstoff. Verarbeitungsprobleme in der Brauerei resultieren aus diesen Unzulänglichkeiten, welche durch den Mälzer stets bestritten werden.

Unter Umständen gelangt also eine, sagen wir, Mykotoxine und Pestzidbelastete Gerste in eine Mälzerei- oder Handelsseitige Lagerung mit schlechtem Lagermanagement. Die Belastung wird sich nun durch unsachgemäße Behandlung verstärken. Diese stark belastete Rohware wird nun in einenm suboptimalen Verarbeitungsprozess weiter drangsaliert.

Im Regelfall arbeiten Mälzereien mit einer Überbelegung Ihrer technischen Kapazitäten von mind. 5-10%, im Regelfall 15-25%. Dies wiederum hat zur Folge das eine gleichmäßige homogene Ankeimung, als Schlüssel einer guten Mälzungsarbeit, nicht, oder nicht optimal verläuft. Ventilator-, Kühl- und Wenderleistung entsprechen nicht der schieren Masse des Keimgutes. Da diese Funktionen (Pressung usw.) quadratischer Funktion sind, ist die Auswirkung massiv.

Lokale Temperaturspitzen bis zu 40 Grad im Keimgut, Oberflächenschimmel sind die Folge.Inhomogenität ist dabei noch der harmlose Problemfall.

Die klassische "Weichwasser-Wiederverwendung", d.h. das Auffangen von bereits benutztem Frischwasser nach der Weiche ist untersagt, da es nicht der TVO entspricht. Bis heute gibt es Mälzereien die dies komplett ignorieren. Es bestehen Weichwasser-Pufferspeicher, die geruchseitig einem Faulbecken einer öffentlichen Kläranlage alle Ehre machen würde. Dem weiteren qualitativen und quantitativen Belastungsmoment wird Tür und Tor eröffnet.

Wird aufgrund Keimschädigung (Keimenergie niedrig, und/oder Keimfähigkeit bei knapp 95%) mit dem verbotenen Zusatz von Gibberelin als Wachstumshormon (weckt die "fast toten" Gerstenkörner und pusht die Lebenden) gearbeitet dann ist weiteres Potenzial entstanden. Steht die Trocknungseinheit der Darre an einer befahrenen Bundesstrasse so entstehen weitere Belastungen durch NO-X Eintrag der Trocknungsluft und somit eine Erhöhung des Krebserregenden NDMA. Die alternativ, fragwürdige Schwefelverbrennung zur Reduzierung des NDMA werde ich in einem weiteren Freitag´Spät behandeln.

Wir haben nun eine Ansammlung an Rohstoff-, Lagerungs- und Verarbeitungsbedingten Kontaminationen vorliegen. Wenn es dumm gelaufen ist, dann liegen auch noch Schädlingsbefall von der Gerste und dem Malz vor. Schadnager in der Mälzerei besorgen dann den Rest.

Um eine stets gleichbleibende "Qualität" gemäß den kontraktlich vereinbarten Spezifikationen aus dem Malzschlußschein mit der Brauerei zu erhalten ist die Mälzerei stets gehalten mehrere Partien zu verschneiden. Dies ist kein Problem, solange keine Grenzwerte im Bereich der TVO oder Lebensmittelgesetzgebung verletzt werden.

Leider ist dies oft nur ein frommer Wunsch und die Brauerei tut oft gut daran nicht zu tief zu prüfen und zu analysieren.

In den Mälzereien gibt es keinen Ausschuß keine zurückgewiesene Ware und wenn dann geht diese zurück in den Handel und wird dort passend gemischt. Exakt das macht die Mälzerei auch. ob nun kritische Grenzwerte marginal oder deutlich überschritten werden, es wird passend gemischt. Hierbei werden oft ausgefeilte Programme eingesetzt, welche einer doppelten Buchführung/Bestandsführung entsprechen und im Reklamationsfall, bei Behördenkontrollen und bei Audits dann präsentiert werden können.

Monitoringprogramme wie zum Beispiel beim Mykotoxin-Monitoring sind oft nicht die Analyse wert die das Institut ausstellt, da die erhaltene Probe einem großen Sack von mehrfach untersuchtem Referenzmalz entnommen wird.

Immer und immer wieder wird so das gleiche Malz, oder die gleiche Gerste untersucht. Kommt wirklich einmal eine Grenzwerte verletzende Probe zu einem Institut, dann wird versucht diese auf dem kleinen Dienstweg unter den bekannten Persönlichkeiten zu revidieren, auch bekannte Institute machen hierbei keine allzu gute Figur.

Die Probe wird zurückgezogen, umgewidmet, als Test deklariert oder Sonstiges. Weder die Behörde, oder QS system werden informiert, noch wird Ware separiert.

Es wird gemischt nach der Devise: Alles muss weg, alles muss raus.

"MischenPossible" ist der Dauerauftrag im deutschen Mälzerhandwerk.

Na, dann Prost, iss ja schon Freitag-Spät! Ich mein ja bloß.

Die Meinungs-Kolumne zum Freitag-Feierabend-Bier!

2020

17 Mar

Pandemie-Checkliste Innerbetriebliche Umsetzungen

Ihre Checklisten und Umsetzungen während der aktuellen Pandemie:

P1 Aufrechterhaltung Minimalbetrieb

1 Betrieblichen Pandemieplan aktivieren

2 Produktion anpassen

3 Kommunikation anpassen

4 Persönliche Kontakte reduzieren

5 Informationstechnologie sichern

6 Werkschutz aktivieren

P2 Organisatorische Maßnahmen für das Personal

1 Personalbedarf an Pandemiesituation anpassen

2 Versorgung und Betreuung des aktiven Personals sicherstellen

3 Verhaltensregeln im täglichen Umgang einhalten

4 Mitarbeiter kontinuierlich informieren

P3 Externe Informationen

1 Informationen von Fachbehörden über die Pandemie-Entwicklung einholen

2 Netzwerk mit anderen Betrieben nutzen

3 Informationen über behördliche Entscheidungen einholen

4 Informationen mit Behörden austauschen

5 Externe Krisenkommunikation aktivieren

P4 Medizinische Maßnahmen

1 Betrieblichen Gesundheitsdienst (BGD) aktivieren

2 Betriebszugang steuern

3 Mit Erkrankung von Beschäftigten am Arbeitsplatz umgehen

4 Hilfsmittel ausgeben

5 Medikamente ausgeben, Impfungen durchführen

6 Beschäftigten medizinische Informationen anbieten

7 Andere medizinische Notfälle in der Pandemiephase berücksichtigen

P5 Maßnahmen für Angehörige und Auslandsmitarbeiter

1 Kontakt mit Angehörigen und Familie suchen

2 Im Krankheitsfall eines Mitarbeiters: Angehörige unterstützen

3 Im Krankheitsfall eines Angehörigen: Mitarbeiter unterstützen

4 Mitarbeiter und Angehörige im Ausland unterstützen

Sie brauchen Unterstützung? Sie wollen einen "Pandemiebeauftragten" direkt extern etablieren um aktuell und für die Zukunft Szenarien abzusichern und gegenüber Kunden und Behörden verantwortlichen Umgang mit Krisen darzustellen. Sprechen Sie uns an.

MaltCert Institut steht Ihnen zur Verfügung.

2020

17 Mar

Temporäres Management sichern, Risiken minimieren

Guten Tag, aktuelle Meldung kombiniert mit einem Angebot...

ich hoffe das es Ihnen und Ihren Mitarbeitern, Kollegen gut geht und dies auch so bleibt!

Aufgabe ist es aber auch vorausschauend die aktuellen Entwicklungen und Risiken einzuschätzen, personelle Handlungs-Optionen im Bedarfsfall verfügbar zu machen.

  • Sie suchen temporäre Vertretungen/Ergänzungen von einer Woche bis zu mehreren Monaten in Ihrer Mälzerei
  • Sie suchen Lösungen für Urlaubs/Krankheitsfälle im technischen Management ohne dauerhaft Kosten zu produzieren und langwirkende Verträge einzugehen
  • Sie suchen flexible und schnell und individuell verfügbare Lösungen mit Zusatznutzen
  • Sie wollen Ihr technisches Management ergänzen/schulen oder den Blick Ihrer Mannschaften neu schärfen
  • Sie wollen Change-Prozesse etablieren und im Werk etablieren und sicher sein, das es nicht nur auf dem Papier geschieht
  • Sie wollen „externen Input“ zur Verbesserung Ihrer Prozesse generieren und fest implementieren
  • Sie haben ein konkretes technisches Projekt im Bereich Neubau, Sanierung oder Ersatz-Investition, der Prozessoptimierung, Energieeffizienz oder ein Genehmigungsverfahren steht an
  • [size= small]Sie suchen einen fachkompetenten, erfahrenen und flexiblen Macher und Umsetzer mit 25 Jahren Mälzerei-Führungserfahrung in technischer Betriebsleitung, Produktionsleitung, Gesamtleitung, Projektmanagement, Schulung und Personalführung und der Ihr(en) Produktions-Betrieb/Projekt temporär zu Seinem macht!

Tagessatz bei 1 Woche Einsatz, 750,-/Manntag*

Tagessatz ab 2 Wochen Einsatz, 650,-/Manntag*

Einmalige Vorab-Besprechung zum Tagessatz (Projektumfang/Briefing),

kostenfreier Statusbericht Auffälligkeiten/Feststellungen und Lösungsansätze,

1 Manntag = 10 Arbeitsstunden

Alle Preise zzgl. MwSt. (keine Zusatzkosten für Anreise/Abreise und Unterkunft/Verpflegung)

Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und das Sie und ihre Produktion die aktuelle Krise gut überstehen!

Sprechen Sie mich an. Jetzt oder später.

Mit den besten Grüßen

Jörg Friedrich Faulhaber

maltCert Institut GmbH

2020

04 Feb

Buch zum Reinheitsgebot

Das Buch zum Thema Malz, Reinheitsgebot, Mälzerei-Praxis!

Das Buch in streng limitierter BoD-Auflage zum Preis von € 39,-. Es befasst sich mit den 90er/00er Jahren im Hinblick auf die Bierherstellung nach dem Reinheitsgebot unter besonderer Gewichtung des Rohstoffes Braumalz.

Bestellungen sind ab 06-2020, Termin der Veröffentlichung wurde verschoben, möglich.

Korrektur: Bestellungen ab Mitte Oktober 2020...

2019

19 Dec

Es geht doch eigentlich immer nur um´s Geld, oder?

Die neuesten Lebensmittelskandale zeigen es, es hat sich viel getan im Hinblick auf "papiertechnisches Greenwashing, optimierte HACCP-Konzepte, interne Audit´s und Dokumentation". Doch das Ergebnis der viel zu geringen EXTERNEN Kontrollen ist erschütternd.

Der Verbraucher spart sich beim Thema "Geiz ist geil" und überzogenem Preisbasierten Kaufverhalten selbst zu Tode. Im wörtlichen Sinne.

Listerien, Salmonellen, Schädlingsbefall, Verderbnis, fehlerhafte Technologien und veraltete Technik, mangelnde Hygiene, die Kostenbremse in Produktionsbetrieben und der Fachkräftemangel im gesamten Wertschöpfungsprozess bei Lebensmitteln sind alle kausal miteinander verbunden.

Jede eingesparte, reduzierte oder schlichtweg nicht oder schlecht durchgeführte Kontrolle durch die Lebensmittelüberwachung kann ein hohes Risikopotenzial bergen.

Der Gesetzentwurf aus dem Klöckner-Ministerium und als unsere "Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz" ist eine Bankrott-Erklärung sondergleichen!

Die Kontrollen dürfen nicht reduziert werden. Es müssen Stellen fachkundig besetzt werden und Kontrollen zu 100% der Vorgaben und fach- und sachkundig in der notwendigen Tiefe erfolgen, alles Andere ist ein Anschlag auf Leib und Leben des Verbrauchers.

maltCert Institut GmbH unterstützt ausdrücklich alle foodwatch Initiativen.

2019

21 Mar

SommerBraugerste, Preise-Mengen, Versorgung

Die Ernte der Sommergerste brachte im Durchschnitt schwächere Ernteerträge bei einem durchschnittlichen Minus von 15%, leicht erhöhte Eiweißwerte bei einem durchschnittlichen Vollgerstenanteil von rd. 90% und ca. 60 Mio. Tonnen gegenüber einem Vorjahreswert von 58 Mio. Die Versorgung der europäischen Union ist somit deutlich schlechter als im Vorjahr und den vorausgegangenen Jahren. Aus Dänemark, wird deutlich weniger Braugerste kommen, Frankreich hat wieder eine durchschnittliche Ernte. Die Braugersten-Erzeugerpreise lagen nach Ernte mit € 225,-/mt direkt auf festem Niveau, dies sind rd. € 5-8,00 höhere Dotierungen als im Vorjahr. Kurz nach Jahreswechsel stieg der Wert auf rd. € 260-275,-/mt an. Bis Mitte Februar sank dieser Wert (ab Mannheim) für den Großhandel wieder auf einen Wert um € 250,-/mt. Die Deckungsproblematik bleibt bestehen und wird den Druck weiter erhöhen.

maltCert Institut bewertet die Gesunderhaltung von Gerstenbeständen als wesentliches Kriterium für Mälzer und Brauer und unterstützt diese bei der Werterhaltung als oberste Prämisse.

Gesamt: 131 Treffer
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